Marcel

Moin moin, ihr Landratten!

kindheit2Name: Marcel
Geburtstag: 01.07.1987
Area: Zwischen Nord- und Ostsee
Nickname: Commander Marcel, infinity(NES)
Youtube: nescommando@YT
Facebook: infinity[NES]@facebook

Schon seit früher Kindheit hab ich das gute alte NES geliebt. Damals im Familienbesitz mit lediglich einer Handvoll Games – heute meine Hauptsammelleidenschaft Nummer 1 – ist und bleibt die erste Wohnzimmerkonsole von Nintendo einfach mein Alltime-Favorite.

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Der kleine Marcel (ca. 1995). Unser NES steht in der TV-Konsole.

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Zu den Spielen aus seiner Kindheit hat man ja irgendwie immer ein ganz besonderes Verhältnis (übrigens egal, wie mies die Games sind)…

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich jahre-, ja sogar jahrzehntelang kaum gespielt habe und die Spiele der Kindheit längst von diversen Erwachsenengedankensachen in den Hinterkopf verdrängt wurden, kamen meine Eltern zu Weihnachten 2013 auf die glorreiche Idee, mir ein Stück meiner Kindheit zurück zu schenken und ein NES lag unterm Weihnachtsbaum. Ich glaube, selbst als Kind hab ich mich niemals so dermaßen über ein Weihnachtsgeschenk gefreut wie in diesem gloriosen Moment.
Was meine Eltern nicht wissen konnten, war, dass sich ab dem Zeitpunkt über die Jahre mein Jagd- und Sammeltrieb exorbitant ausprägen sollte. Tage, Wochen, Monate und Jahre zogen ins Land und meine Sammlung wuchs rapide. Ich begann damit, mir die Spiele zu holen, die ich früher hatte, dann die, die ich gerne haben wollte. Die Games, von denen ich bislang nur in den Club-Nintendo-Magazinen gelesen hatte: Megaman, Castlevania, Ducktales. Mannomann! Eine Welt tat sich mir auf.

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Die Games meiner Kindheit. Leider sind das nicht die orig. Module, die ich früher hatte. Das Zelda hat ein Customlabel (kriegt beizeiten ein Upgrade).

Mit der Zeit informierte ich mich mehr und mehr und es keimte der Wunsch ALLE NES-Spiele zu besitzen, die es in Europa überhaupt gab. Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwar noch kaum Ahnung von Preisen, Seltenheiten oder gar Raritäten, Sammlerforen, Youtubekanälen und so weiter und so fort. Aber ich machte mich schlau und derweil flatterten immer mehr Games in meine junge Sammlung, die schon bald mit recht charmant-größenwahnsinnigem Charisma daherkam.
Heute – nach etwa 4 Jahren – stehe ich mit 336 Spielen (also kurz vor dem Ziel) an etwas anderer Stelle. Ich weiß genau, was mir noch fehlt, kenne den Markt und besitze selbst inzwischen einige Raritäten. Aber einige Sachen sind bis heute gleich geblieben: Die diebische Freude am Spielen, die Faszination der Nintendo-8-bit-Games, die Bindung zu den Games meiner Kindheit und das über allem schwebende nostalgische Wahnsinngefühl dieses einzigartigen Hobbys.

Im Laufe der Jahre habe ich im NES-Bereich zusätzlich angefangen Homebrews, Hacks und Multicarts zu sammeln und auch einige japanische Famicomtitel meiner Sammlung hinzugefügt. Hier geht aber eindeutig Klasse vor Masse und ich nehme nur sehr gezielt Spiele in die Sammlung auf. Neben Spielen für das Nintendo Entertainment System sammle ich für den Game Boy Classic, den ich Mitte der Neunziger zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte und mit dem ich ebenfalls viele nostalgische Erinnerungen verbinde. In meiner Gameboy-Sammlung befinden sich an die 300 Module. Andere Systeme für die ich einen Platz in meiner Welt habe, sind zur Zeit PS1, PS3, PS4, Nintendo 3DS, Nintendo Switch, SNES und Mega Drive.